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Rechtliche Bestandsaufnahme

Ein zu übernehmendes Unternehmen unterliegt in der Regel einer Vielzahl von Verträgen. Diese genießen zu einem großen Teil Bestandsschutz, was gleichzeitig zentraler Mehrwert, aber auch Risiko der Übernahme eines Unternehmens sein kann. Daher ist es für den ausscheidenden Unternehmer wie auch für den Nachfolger wesentlich, sich einen Überblick über alle vertraglichen Vereinbarungen zu machen, die Auswirkungen auf das Unternehmen und damit auf die Unternehmensnachfolge haben können

Prüfung von Vereinbarungen des Unternehmens und Unternehmers

Es gilt insbesondere, gesellschaftsrechtliche sowie verschiedene betriebliche Vereinbarungen mit der Unternehmerfamilie, den Mitarbeitern und dem Umfeld des Unternehmens zu prüfen. Vornehmlich bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften sollte sondiert werden, inwieweit für den Geschäftsbetrieb wesentliche Vereinbarungen auch nach der Unternehmensnachfolge Gültigkeit besitzen und eine Überleitung auf einen Nachfolger gestatten (z.B. Mietverträge über die Geschäftsräume oder Versicherungsverträge). Darüber hinaus können aber auch noch ehe- und erbrechtliche Vereinbarungen des ausscheidenden Unternehmers eine Nachfolge beeinflussen oder gar zum Scheitern bringen.

Prüfung in Bezug auf schwebende Auseinandersetzungen

Neben der Prüfung sämtlicher Vereinbarungen des Unternehmens sollte im Rahmen der rechtlichen Bestandsaufnahme zusätzlich noch in Erfahrung gebracht werden, ob bei dem Unternehmen schwebende gerichtliche oder außergerichtliche Auseinandersetzungen (z. B. Schadens- oder Gewährleistungsfälle) anhängig sind. Deren Risikowert spielt auch für die Gestaltung des Kaufpreises eine wichtige Rolle.

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